Sie fühlen sich überfordert und orientierungslos? Ihre Aufnahmefähigkeit sinkt zusehends? Keine Sorge, Sie sind nicht allein! Mehr und mehr Web-User leiden unter akuter Vergesslichkeit und klicken sich tagtäglich planlos und zerstreut durchs Web. Digitale Demenz - ein weit verbreitetes Krankheitsbild! Seit Smartphone, Facebook und Co. entfallen den Nutzern plötzlich Geburtstage und Telefonnummern ihrer Liebsten. Die Flut an Inhalten im Web wird nur noch vorübergehend im Kurzzeitgedächtnis gespeichert, bevor die Informationen wieder verloren gehen, und die Aufmerksamkeitspanne unterschreitet gar die eines Goldfisches, die immerhin bei 9 Sekunden liegen soll.
Wie lässt sich solchen von digitaler Demenz betroffenen Usern helfen?
Im Folgenden möchten wir Ihnen anhand von 5 Content-Erfolgsfaktoren verraten, wie Sie personalisierten, qualitativ hochwertigen Content schaffen können, der das Potential hat, auf den sozialen Medien für Impact zu sorgen und länger als nur 9 Sekunden im Gedächtnis der User zu bleiben.
Die Erstellung erfolgreicher Social Media Inhalte beginnt weit vor dem eigentlichen Texten und Posten an. Überlegen Sie sich zunächst:
Schaffen Sie Inhalte, die relevant und informativ sowie lehrreich oder unterhaltend sind. Wecken Sie Emotionen, helfen sie Probleme zu lösen, geben Sie Ihrem User das Gefühl, mit seinem Standpunkt oder Problem nicht alleine zu sein. Hier wird oft auch von sogenannten Triggers und Practical Value gesprochen. Tiefgehender, lehrreicher oder unterhaltender Content ist immer interessanter als werblicher. Stellen Sie Ihr Unternehmen und Produkt in der Kommunikation zurück. Nennen Sie Ihre Facebook-Seite zum Beispiel nicht „Otto GmbH“, sondern „Rezepte & Partyservice Otto“. Das erhöht nicht bloß den Mehrwert, sondern auch den Trust.
Was ist eigentlich Ihr konkretes Alleinstellungsmerkmal? Was unterscheidet Sie von Anderen?
Um sich von den unzähligen Inhalten in den sozialen Medien abzusetzen, müssen Sie Ihren Fans und Followern etwas bieten können. Stellen Sie also exklusive Contents bereit, die so nur bei Ihnen zu finden sind. Sie könnten in einem Post zum Beispiel ein kostenloses, limitiertes E-Book anteasern, das es nur bei Ihnen auf der Website für die ersten 500 Klicks gibt. Es empfiehlt sich hierzu, mit multimedial aufbereiteten Inhalten und vor allem mit visuellem Content zu arbeiten. Schließlich erfassen und verarbeiten wir Bilder schneller, als drei geschriebene Sätze.
Beim Text sollten Sie aus diesem Grund vor allem mit kurzen, prägnanten Headlines arbeiten – beispielsweise mit einem provokanten Wording. Schliesslich gilt es, den User über nur einen Blick einzufangen. Wie genau Sie mit der richtigen Headline die Aufmerksamkeit Ihrer User gewinnen können, erfahren Sie in unserem Beitrag: DIE IDEALE HEADLINE ALS KLICKS-BRINGER.
Tipp: Um Aufzufallen können Sie in Ihren Kurztexten auf Twitter, Facebook und Instagram mit Kapitälchen und Symbolen arbeiten – achten Sie aber darauf, dass diese passend und so eingesetzt werden, dass der Lesefluss nicht gestört wird.
Interaktion und Austausch sind die Grundlagen von Social Media. Sie sollten also Inhalte anbieten, die Interaktionen mit Fans und Followern zulassen und fördern. Fragen Sie sie nach der Meinung Ihrer User, antworten Sie auf Kommentare und starten Sie einen Dialog. Dazu ist es lohnenswert, einen Mitarbeiter damit zu beauftragen, auf Anfragen, Bewertungen und Comments zeitnah zu reagieren und Dialoge am Laufen zu halten.
Als Interaktive Contents bieten sich neben dem Kommentieren auch Quiz, Tests oder eine kurze Umfragen an. Diese können zum Beispiel über Tools wie den InteractiveCreator erstellt werden: „Das Beste: Sie integrieren den Content in einem Extra-Reiter auf Ihr Profil. So brauchen Sie keine Links zu setzen, die Ihre Fans auf andere Webseiten bringen. Die User bleiben auf Ihrem Profil und klicken dort auf „Gefällt mir“.“
Analysieren Sie zunächst, auf welchen Kanälen sich Ihr potentieller Kunde aufhält. Nutzen Sie dazu Umfragen oder Tools wie den Social Media Planner. Nicht für alle Unternehmen und zu allen Zwecken ist jedes soziale Netzwerk sinnvoll. Sprechen Sie beispielsweise eine ältere Zielgruppe an, können Sie auf ein aufwändiges Instagram-Profil verzichten.
Sollten Sie sich wie die Meisten für die Nutzung mehrerer sozialer Netzwerke entscheiden, beachten Sie, dass jeweils unterschiedliche Regeln und Gepflogenheiten gelten. Auf Twitter erwarten User andere Inhalte als auf Facebook. Ein und denselben Post auf allen Kanälen „rauszuhauen“ macht daher oft wenig Sinn.
Nutzen Sie Tweets, sollten Sie rasch auf den Punkt kommen, da Ihnen nur eine limitierte Anzahl an Zeichen zur Verfügung steht. Auf Instagram ist es hingegen ratsam, Wert auf tolle Fotos zu legen und diese mit Hashtags und ebenfalls wenig Text zu untermauern. Videos werden besonders auf Facebook gerne geliked und geteilt und während Ihre Fans auf Facebook mehr als einen Post pro Tag als belästigend empfinden könnten, rechnen Ihre Twitter-Follower täglich mit mehreren Updates.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! Der schönste Post oder Tweet bringt nichts, wenn Ihre Zielgruppe die sozialen Netzwerke gerade nicht nutzt und ihn deshalb nicht sieht. Es lohnt sich also, sich darüber zu informieren, wann welche Plattformen genutzt werden. Natürlich ist jede Zielgruppe etwas anders. Testen Sie sich also ruhig etwas aus, um herauszufinden, wann Ihre potentiellen Kunden online sind.
Zusätzlich können Ihnen moderne Marketing Automations-Tools dabei helfen individuelle Interessenprofile und Verhaltensweisen Ihrer Zielgruppe zu ermitteln (Onsite Tracking). Probleme, Wünsche und Bedürfnisse können erkannt und aufgegriffen werden, um so zum passenden Zeitpunkt und über den idealen Kanal informative, individuelle Inhalte zu publizieren.
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